Wichtige Kontaktadressen

Seniorendienste


Pensionistenverband Österreichs
Josef Pösinger, Raimundgasse 24, 8160 Weiz
Tel. 03172 3475


Senioren- und Pflegeheim Rosenberger
Doris Moser, Rosenberg 124, 8160 Weiz
Tel. 03172 41990


Seniorenwohnhaus
Dietmar Maitz, Marburger Straße 28, 8160 Weiz
Tel. 03172 231984


Steirischer Seniorenring
Ingrid Summer, Obfrau
Wegscheide 3, 8160 Weiz
Tel. 03172 38710


Seniorenbeirat der Stadt Weiz
Josef Kornberger, Hauptplatz 7, 8160 Weiz
Tel. 03172 5135

Hilfe für Angehörige


Gespräch am Tabor
Beratendes seelsorgerliches Gespräch
Kaplan Mag. Hannes Geiregger
jeden Donnerstag
9.00-11.00 Uhr und 15.00-17.00 Uhr 


Ritualbegleitung Pammer
Jeder Mensch hat ein Recht auf einen Abschied in Würde,
egal ob er einer Religionsgemeinschaft angehört oder nicht.
Schlosstal 44, 8191 Koglhof
Tel. 03174 3242 od. 0676 9174345
[email protected]
www.ritualbegleitung.co.at


Trauergruppe
Begleiter in der Trauer
Anna Hirzberger
Franz Pichler-Straße 79
Tel. 0676 7114000


Hospiz-Initiative Bezirk Weiz
Franz Pichler Straße 79
Hilfestellung für Schwerkranke und Angehörige
Tel. 03172 2820 oder 0676 7114000
Dienstag u. Freitag von 8.00 - 12.00 Uhr

Das Testament


Die zum Zeitpunkt des Todes vorhandenen Vermögenswerte nennt man Nachlass, die Verstorbene/den Verstorbenen selbst nennt man Erblasserin/Erblasser. Alle Vermögenswerte der Erblasserin/des Erblassers sind vererblich, dazu gehören z.B. Liegenschaften, Sparguthaben, Schmuck, Forderungen gegen andere Personen.

Vererblich sind aber auch die Schulden der Erblasserin/des Erblassers. Daher ist, wenn die Erblasserin/der Erblasser größere Schulden hatte oder solche zu erwarten sind, bei der Annahme der Erbschaft größte Vorsicht geboten.

Nicht vererblich hingegen sind bestimmte, an die Person des Berechtigten gebundene Rechte und Pflichten, wie zum Beispiel persönliche Dienstbarkeiten, das Wohnrecht, Gewerbeberechtigungen oder Unterhaltsansprüche.

Die Erbin/der Erbe ist die/der Vermögensnachfolger/in der Erblasserin/des Erblassers und erhält, wenn sie/er die Erbschaft durch Abgabe einer Erbschaftserklärung antritt, grundsätzlich alle Vermögenswerte. Die Erbin/der Erbe hat im Verhältnis zu Dritten die gleichen Rechte und Pflichten wie die Erblasserin/der Erblasser.


Testamentsformen

  • Handschriftlich
    Ist ein Testament eigenhändig geschrieben und unterschrieben, ist die Unterfertigung von Testamentszeugen entbehrlich.
  • Fremdhändig oder maschinenschriftlich
    Dieses Testament ist vom Testator eigenhändig zu unterschreiben. Gleichzeitig müssen drei Zeugen dieses Testament mitunterfertigen und ihrer Unterschrift die Worte "als Testamentszeuge" beisetzen. Diese Zeugen dürfen weder mit dem Testator noch mit den Erben verwandt oder verschwägert sein.
  • Mündlich
    Erforderlich ist die gleichzeitige Anwesenheit von drei Testamentszeugen, die ausdrücklich darüber informiert werden müssen, dass der Testator einen letzten Willen bekannt geben will.

Für Testamente von Blinden, Schreibunkundigen etc. bestehen Sondervorschriften. Die Errichtung ist nur vor dem Notar oder vor Gericht möglich.


Gesetzliche Erbfolge

In erster Linie erben Kinder (ersatzweise deren Nachkommen), sind keine Nachkommen vorhanden, erben zunächst die Eltern und ersatzweise deren Nachkommen (d.h. Geschwister, Nichten , Neffen etc.). In Ermangelung dieser die Großeltern und deren Nachkommen (d.h. Cousinen und Cousins etc.), falls auch diese fehlen, die Urgroßeltern ohne Nachkommen. Anzumerken ist, dass bei Fehlen eines Elternteiles (Großelternteiles usw.) dessen Teil nicht dem überlebenden Eltern- bzw. Großelternteil usw. zukommt, sondern dessen Nachkommen.


Der Notar

Der Notar ist ein voll ausgebildeter, erfahrener Jurist. Er hat eine lange Ausbildungs- und Praxiszeit hinter sich, in der er sein Metier gründlich erlernt hat. Er ist vom Gesetz dazu verpflichtet, unparteiisch und objektiv zu sein.

Sprechen Sie mit Ihrem Notar, wie er Ihnen behilflich sein kann.
Die erste Rechtsauskunft ist immer kostenlos!

Testamente, die von einem Notar errichtet werden, werden im Regelfall auch bei diesem hinterlegt. Dies schützt vor Verlust und unbefugtem Zugriff. Eine Änderung, auch durch handschriftliches Testament, ist jederzeit möglich.

Friedhof Weiz

Der Friedhof in der Bezirkshauptstadt Weiz befindet sich am Weizberg, wo man auch die bekannte Wallfahrtskirche findet. Der so genannte "Weizbergfriedhof" wird von der Pfarre verwaltet, genauso wie die Aufbahrungshalle, die sich unmittelbar im Friedhofsgelände befindet.

Wir organisieren Begräbnisse in Weiz, sowie in allen anderen von uns betreuten Pfarrgemeinden und darüber hinaus...

Begriffe & Bräuche

Interessante Informationen über Begriffe und Bräuche rund um den Tod und die Beerdigung.


Warum wurden Verstorbene schon immer mit den Füßen voran getragen?

Ein Brauch, der sehr weit in die Geschichte zurückreicht und in der Furcht begründet ist, der Verstorbene könnte sonst den Weg zum Haus oder zur Friedhofkapelle wiedererkennen und als Geist zurückkommen. Entstanden sein wird dieser Brauch vielleicht auch deshalb, weil das Fußende eines Sarges leichter ist und der vordere Träger es schon schwerer hat, da er den Weg finden und leiten muss und vielleicht auch, weil es vielleicht den Menschen respektvoller und pietätvoller erschien einen toten Menschen nicht kopfunter die Treppe hinunter zu tragen.


Warum beerdigt man Verstorbene, nach Möglichkeit, immer vor dem Wochenende?

Es wurde gesagt, dass ein Verstorbener, der am heiligen Sonntag noch über der Erde steht, gleich den nächsten Todesfall mit sich zieht. Einen Sinn hatte dieser Brauch früher vor allem in warmen Zeiten. Es gab keine Kühlräume. Die Verstorbenen wurden bis zur Beerdigung zu Hause aufgebart und gerade an heißen Tagen konnte eine längere Aufbahrung so zum Problem werden. Auch ließ sich so ein zeitlicher Rahmen schaffen, da es noch keine so konkreten Gesetze wie heute gab.


Warum werfen die Sargträger auch heute noch die Handschuhe zum Sarg ins Grab?

Der Tod hat den Menschen immer schon Angst gemacht und ihnen die eigene Vergänglichkeit vor Auge geführt. Mit dem Wurf der Handschuhe ins Grab wird symbolisch die Berührung mit dem Tod abgestreift. Entstanden ist dieser Brauch jedoch in Zeiten von Pest und Cholera. Die Nichtinfizierten wollten sich so vor dem Tod und den schrecklichen Krankheiten schützen.


Warum wurden im Sterbezimmer die Spiegel verhängt?

Damit die Seele, die nach dem Tod den Körper verlässt, sich nicht durch den Spiegel irreleiten lässt. Es wird aber auch behauptet, eitlen oder falschen Menschen die Möglichkeit zu nehmen Ihre Wirkung auf ihre Mitmenschen zu überprüfen...


Warum wurden die Fenster im Sterbezimmer geöffnet?

Damit die Seele nicht im Haus gefangen blieb, sondern Ihren Weg in den Himmel finden würde. Aber auch, die so manchen mal mit dem Tod verbundenen Gerüche...


Wieso heißt der Beerdigungskaffee in vielen Gegenden auch Raue?

Schon früher war es üblich, sich nach einer Beerdigung entweder im Haus des Verstorbenen oder in der Dorfgaststätte zu treffen und dort auf Kosten der Erben eine Mahlzeit einzunehmen und des Verstorbenen zu gedenken. Nach dem Essen zogen sich die engsten Angehörigen zurück und die Musiker spielten auf zum Tanz. Man tanzte wieder ins Leben hinein.

Bei solchen Festivitäten ging es dann meist sehr hoch und rau her. Und da es eine raue Feier war, entstand das Wort Raue, also eigentlich raue Feier. Später dann, in den Zeiten des Biedermeier wollten sich die sogenannten besseren Leute von derartig wilden Bräuchen abheben, da es bei den rauen oftmals auch zu wüsten Schlägereien kam und luden nach Beerdigungen zum Beerdigungskaffee. Ohne Musik und ohne Tanz.


Was ist ein Memento Mori ?

Noch Anfang des letzten Jahrhunderts war es üblich, dass manche Männer in Ihren Hosentaschen oder an der Uhrkette einen kleinen Gegenstand mit sich herumtrugen, der sie an Ihre eigene Sterblichkeit erinnern sollte. Im Museum für Sepukralkultur in Kassel kann man sich einige dieser Memento Moris noch heute ansehen. Es handelt sich zum Beispiel um kleine Eieruhren, in denen die Lebenszeit wie Sand verrinnt, kleine Nachbildungen von Totenmasken, und häufig sogar ein kleiner offener Sarg, in dem meist sehr deftig der Verfall des menschlichen Körpers dargestellt wurde.

Wahrscheinlich entstand gerade durch diese letzteren Memento Moris der hartnäckige Glaube, dass ein Leichnam in der Erde von Würmern zerfressen wird und der Verfall des Körpers eine eklige Sache ist. Immer noch wissen viele nicht, dass das nicht stimmt. In den Tiefen, in denen ein Toter bestattet wird tummeln sich keine Würmer. Außerdem leben Würmer von kleinsten Partikeln aus der Erde, nicht von Fleisch, weder von Lebenden, noch von Toten.